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Aufenthalts in Deutſchland durch Journale und Briefe einen oberflaͤchlichen Begriff davon. Viel ließ ſich daruͤber denken und reden, und da meine Landsleute ſich ſtets durch ihre Neigung zum Letztern hingezogen fuͤhlen(deſto auffallender, wenn man ſoeben Deutſch⸗ land verließ), ſo fand ich ſchon in den Provinzen, dann in Paris, eine gewiſſe moraliſche Gaͤhrung, de⸗ ren Erklaͤrung man in den kurzen Worten abfaſſen koͤnnte: Vorwaͤrtsſtreben der Nation, Ruͤckſchritt der Regierung.
Dieſer Kampf, der ſeit den letzten fuͤnf bis ſechs Jahren ſich allmaͤlig ſteigerte, war bei meiner Ruͤck⸗ kehr bedeutend gewachſen, und durch meinen juͤng⸗ ſten Aufenthalt den politiſch Streitenden ein wenig entfremdet, fand ich die Gemuͤther ungemein gereizt, die Geſpraͤche uͤber das Hffentliche lebhafter als je. Dennoch waren alle dieſe Außerungen eher in dum⸗ pfem Gemurmel als in einem kecken Widerſtande ver⸗ nehmbar, und der Mismuth der Nation mit einem Vulkane zu vergleichen, der die gaͤhrenden Brennſtoffe ſo lange naͤhrt, bis die geſtalteten Feuer durch Ex⸗ ploſion die Erde in ihren Veſten erſchuͤttern koͤnnen. Was ich nun auch fruͤher in meinem Geſpraͤche auf der Reiſe mit Ferdinand vom Journalweſ en, Jour⸗ nal geſchwaͤtz in Paris, dem dortigen Intriguen⸗ weſen der Parteien und meinem daraus entſtehenden Mismuthe ſagte, ſo war ich auch jetzt noch denſelben


