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Ich glaubte Alles verloren, da der Fuͤrſt ein gu⸗ tes Schwert an der Seite fuͤhrte, welches ich jetzt außer der Scheide zu ſehen waͤhnte; doch ich irrte. Er blieb wie gewoͤhnlich faſt bewegungslos, ſchien Ferrdinands unziemliche Reden, die bei einem Gefan⸗ genen keine Provocationen ſein konnten, gaͤnzlich zu uͤberhoͤren und fuhr fort:
Dieſen meinen Einfluß bin ich geſonnen zu Ihrem Beſten zu verwenden, denn ich kann und will Ihnen Ihre Freiheit garantiren, wenn Sie eines geringen Opfers faͤhig ſind.
Sie meine Freiheit bewerkſtelligen? Sie, durch deſ⸗ ſen Verſchulden ich verhaftet bin, wie mir aus ſichern Quellen bekannt? rief Ferdinand voͤllig außer Faſ⸗ ſung; Sie, der ſchonungslos— doch nein, die Vor⸗ wuͤrfe, die ich Ihnen machen koͤnnte, gleiten ohne Wirkung an Ihnen voruͤber, da Ihr Gewiſſen ſie Ihnen nicht macht; durch Sie, mein Prinz, erwarte ich keine Freiheit!
Sie irren, Herr von Leuchtenhauſen, verſetzte der Gegner, Sie koͤnnen, Sie ſollen nicht allein durch mich gerettet werden, ſondern auf eclatante Weiſe Genugthuung erhalten; Wuͤrden und Ämter ſollen Ihnen offen ſtehen, ich ſelbſt will am Hofe fuͤr Sie wirken, und keine Stellung waͤre dort zu hoch, die Ihre ſchoͤne Gemahlin nicht durch mich erreichen ſollte.
Meine Gemahlin? frug Ferdinand ſtaunend, und


