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nen, daß mein Bedienter, indem er die Laͤden meines Schlafgemachs oͤffnet, vor Begierde brennt, mir die wichtigſten politiſchen Artikel mitzutheilen, da er vor meinem Erwachen ſchon wenigſtens ein Journal las (daſſelbe gilt von meinem Barbier, Portier, von dem armen Waſſertraͤger, der das Haus fuͤr den Tag mit Waſſer verſieht), aber meine Langeweile begaͤnne gleich in dem Kaffeehauſe, wo ich nach zehn Uhr fruͤhſtuͤcke, haͤtte ich mich nicht vor dem Ausgehen durch Leſen unterrichtet, worauf ſich die Geſpraͤche um mich her beziehen. Sie werden mich fragen, warum ich neben meinem Fruͤhſtuͤcke einer andern Unterhaltung bedarf, und was mich die Geſpraͤche einer fremden Umgebung kuͤmmern. Sie muͤſſen aber bedenken, daß ich kein Gourmand bin, vielmehr nur inſtinktmaͤßig eſſe, um zu leben; an und fuͤr ſich gewaͤhrt es mir kein Ver⸗ gnuͤgen, Speiſen hinabzuſchlucken, ich muß alſo nebſt dieſem noch Unterhaltung haben. Am liebſten wuͤrde ich hierzu meine eignen Gedanken waͤhlen, aber hier ſteckt eben meine Klage uͤber Paris. Man kann in dieſem tumultuariſchen Gewuͤhle, ſobald man einmal aus ſeinem Zimmer tritt, zu keinem ruhigen Sinnen mehr gelangen. Mußte ich mich ſelbſt alſo verlaſſen und war zwangsmaͤßig nach außen angewieſen, ſo mußte ich mich fuͤr meine Umgebung zu ſtimmen ſu⸗ chen; wollte ich dieſes aber in Paris, ſo komme ich auf meine erſte Behauptung zuruͤck: ich mußte faſt


