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hoͤht, und ſo ward ſein ganzes Weſen mir taͤglich unbegreiflicher. 4
Als ich mich eines Tages mit der Ordnung der letzten Erbſchaftsangelegenheiten beſchaͤftigte, und in Trauer uͤber den Verluſt meines Vaters, uͤber die Abweſenheit Arweds, in Mismuth uͤber Mancherlei, wenn auch weniger Bedeutendes, mich recht ſehnlichſt fern von Paris wuͤnſchte, trat Ferdinand zu mir ins Zimmer. Auffallend verſtoͤrt war ſeine Miene.
Was iſt Ihnen, Herr von Leuchtenhauſen? rief ich ihm entgegen.
Ich komme um Abſchied von Ihnen zu nehmen, erwiederte er, ich muß fort in meine Heimath.
Iſt Ihnen eine ungluͤckliche Nachricht von dort ge⸗ kommen? Reden Sie, ich beſchwoͤre Sie.
Nein! rief er, mich wild anſehend, aber ich muß fort. Gebe Gott, meine Qual verdankte nur der Grille ihre Entſtehung und Mittheilung koͤnnte mir Linderung verſchaffen, aber es kann nicht ſein. O! Dorval, laſſen Sie mir immerhin ein trauriges Ge⸗ heimniß, was mir nicht allein angehoͤrt, und ehren Sie meinen Schmerz!
Durchaus nicht gefaßt auf dieſe Antwort, beſtuͤrzte ſie mich.
Ja, verſetzte ich, ich ehre Ihren Schmerz und bitte Sie nun ſelbſt zu ſchweigen, aber ich darf Sie als Freund in dieſer aufgeregten Stimmung nicht


