Buben! daß wir noch einmal das Aeußerſte wagen, denn jetzt iſts an der Zeit, weil in der Burg Unruhe und Unzufriedenheit zu herrſchen ſcheint.
Alle Teufel! rief Eginhard, das fehlte noch. Jetzt Muth gefaßt, meine Freunde!
ſo wie ſich die biſchoͤflichen Soͤldlinge der
Mauer nahen, fallen wir ihnen in den Ruͤcken und was ſich nicht gutwillig er⸗ giebt, das wird niedergemacht. Sieg oder Tod! murmelten die Knechte, zogen ihre ſchweren Plempen und ſetzten ihrem An⸗ fuͤhrer in den Laufgraben nach. Auf der andern Seite hinauf zu kommen war nicht leicht, allein es wurde moͤglich gemacht und bald wurden ſie dicht unter der un⸗ geheuren Mauer mit den Feinben hand⸗ gemein.
Der Sieg war leicht, denm⸗ ein pani⸗
ſcher Schrecken ergriff die Stuͤrmer, die
auf einen ſolchen Angriff nicht vorbereitet


