— 253— 8 waren. Nur wenige von den mehr als hundert Kriegern blieben auf dem Platze, die meiſten flohen durch den Graben den
ſteilen Berg hinunter, indem ſie glaubten, ein ganzes Heer ſolcher Rieſen ſey gegen
ſie im Anmarſch. Schon war das Feld auf dieſer Seite geraͤumt, ſchon machte Eginhard Miene, ſich auf die Nordſeite zu begeben und zu verſuchen, ob dort nicht ein eben ſo leichter Sieg zu erkaͤmpfen ſey,
als unerwartet ein Pfeil von der Mauer
herab ſchoß und dicht neben dem Junker Eginhard in die Bruſt eines neben ihm ſtehenden Kriegers fuhr.
Hoͤlle und Teufel! rief Eginhard, das hat nicht der Freund, ſondern ein
heimlicher Feind gethan; aber wehe dir!
dieſe Schandthat ſoll nicht ungeraͤcht blei⸗ ben.— Der Pfeil hatte indeß den Krie⸗ ger nicht verletzt, ein rauhes Schaffell, welches er auf der Bruſt trug, hatte ihm
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