Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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Ungluͤck, und er half uneigennuͤtzig der drin⸗ gendſten Noth ab⸗ gab mir dieß Geld um deine Beduͤrfniſſe zu befriedigen, und fuͤr mich will er in Rom anderweit ſorgen, da⸗ mit ich mein Studium vollenden und dann mit dir gluͤcklich werden kann.

Ich. will kein Mißtrauen in deine Rede ſetzen, mein Geliebter, erwiederte das Maͤd⸗ chen, aber wenn dich die Noth zu einer unedlen That verleitet haͤtte, ich wuͤrde die Schuld ewig auf meinem blutenden Her⸗ zen tragen.

Sey ganz ohne Sorgen, meine Ju⸗ lie, und lehe hier ſtill und ruhig. Be⸗ wahre mir dein treues Herz und deine Liebe, bis ich das vorgeſetzte Ziel gluͤcklich errun⸗ gen, dann ſollſt du meinen Freund kennen lernen, und mit mir vereint ihm danken.