Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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DSo leicht es Micheli Corſini wurde, das nlebends Herz uͤber dieſen Punkt z zu beſchwich⸗ tigen, ſo ſchwer wurde es ihm, Julien zu einer neuen Trennung vorzubereiten. Sie

beſtand lange darauf ihn begleiten zu wol⸗

len, und nur die Vorſtellung Corſinis, daß ſie doch vor der Hand es nicht wagen duͤrfe in Rom zu leben, vermochte ſie unter vie⸗ len Thraͤnen zu dem Entſchluß, hier noch eine Zeitlang alein zu verweilen.

11 ats rchnwetd den Apenitnen wieder ankam, war ſchon Alles zur Abreiſe fertig. An Gerillos Seite erblickte er ein junges ſchoͤnes Maͤdchen, welches er zuvor nie ge⸗ ſehen, und das mit Sehnſucht den Augen⸗ blick zu erwarten ſchien, wo ſich der Zug in Bewegung ſetzen wuͤrde. Es war Lau⸗ retta, um deretwillen die Reiſe nach Rom eigentlich unternommen wurde.

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