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kam hinter ihm her und überſchrie ihn:„Helft! Helft! Den Aumeiſter haben ſie ſchon umgebracht und alle ſeine Ehehalten! Die Mühl' am Lehel brennt, den Müller haben ſie ins Feuer geworfen und der Müllerin, die hochſchwanger war, den Leib aufgeſchnitten!“
„Jeſus, Jeſus!“ ſchrieen Andere.„Steh' uns bei! Alles geht zu Grund'. Die Welt geht unter; der jüngſte Tag kommt!“
„Es iſt Alles wahr“, rief ein Steinmetzgeſelle, der in der Schürze vom Alten Hofe dahergerannt kam. „Während die Studenten auf der Baſtei geſtanden ſind, ſind ſie durch den Hofgarten und einen Kanal in die Reſidenz herein— es muß ihnen Jemand den Weg gezeigt haben! Heiliger Gott! Da ſind ſie ſchon“, rief er, als man durch den Bogen des Alten Hofes ſchon die Rothmäntel flattern ſah und die Schüſſe krachen hörte.„Aber ſo wohlfeil ſollen ſie nicht her⸗ einkommen!“ Er ſchloß ſich der Schaar Bürger an, die den wüthend Eindringenden das Vorrücken zu weh⸗ ren ſuchte und unter ſtetem Gefechte ſich langſam durch die Gaſſe gegen das Rathhaus hin zurückzog. Unter ihnen fochten Fellerer und der greiſe Heckenſtaller, Pfreimter ohne Hut in fliegendem Haare und mit glühendem Angeſichte an ihrer Spitze. Kämpfend er⸗ reichte die tapfere Schaar den Eiermarkt und ſuchte
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