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1941
der umſonſt ſich zu entſchuldigen ſuchte.„Ihm hätte eigentlich die erſte Kugel gehört. Hab' ich Ihn darum in mein Corps aufgenommen, wie ich Ihn in Ungarn getroffen? Aber wie iſt mir denn? Hat Er mir nicht geſagt, Er ſei in Baiern zu Hauſe? Ja, ja, ganz rich⸗ tig, Er ſagte, Er ſei längere Zeit in München gewe⸗ ſen! Er muß alſo die Stadt genau kennen und muß wiſſen, wo man ihr am leichteſten beikommen kann. Gut, das ſoll Seine Strafe oder Seine Rettung ſein! Er geht mir nicht mehr von der Seite und zeigt mir in einer halben Stunde einen Weg, wie ich in die Stadt komme ohne lange Unterhandlung oder Be⸗ lagerung. Zeigt Er mir ſolch einen Weg, gut; wo nicht, dann ſitzt die Kugel für Ihn ſchon im Rohr.“
Lachend und mit hämiſchen Blicken ſchritt der Pandurenführer neben dem Pferde des Oberſtwacht⸗ meiſters einher.„Nun, wenn's ſein muß“, ſagte er, „der Weg wird ſich finden laſſen, mein⸗ ich.“
Als Alles längſt ruhig und der Platz ganz ver⸗ laſſen war, kroch der Kellermeiſter aus ſeinem Verſteck hervor, mühſam zwar, aber wohl zufrieden mit dem, was er erfahren.
Indeſſen ſchwebte die Entſcheidung immer noch wie eine Gewitterwolke über der geängſtigten Stadt.
Im Rathhauſe waren Bürgermeiſter und Stadtver⸗


