Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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In der nächſten Selunde blitzte es auf; der Pandur machte einen unwillkürlichen Satz in die Höhe und ſtürzte getroffen in wuchtigem Falle zu Boden. Gleich einer Heerde wilder Thiere brüllte die ganze Rotte auf: gezückte Säbel, gehobene Gewehre richteten ſich gegen den Commandirenden; dieſer aber, ohne ſich im ge⸗ ringſten beirren zu laſſen, drückte den zweiten Lauf ſeines Geſchoſſes ab, der den vorderſten der Rebellen ebenſo gründlich verſtummen machte, dann hieb er hin⸗ anſprengend mit dem Säbel unter ſie hinein, als wä⸗ ren es nicht ſeine eigenen Soldaten, ſondern die grim⸗ migſten Feinde, denen er den Untergang geſchworen. Noch einige ſtürzten, dann war der Trotz der übrigen gebrochen.

Lachend trat einer zu Trenck, reichte ihm die Hand und rief:„Is gut, Ban! Wenn Pandur ſieht, wer is ſein Herr, is Pandur fromm wie kleines Kind.“

„Ich will es hoffen“, ſagte Trenck ebenfalls lachend, indem er das Blut von der Säbelklinge wiſchte.„Ich will hoffen, daß Ihr Euch merkt, wer Euer Herr iſt, und mich nicht zum zweiten Male verſucht.“

Lachend zogen ſie ab, dem Lagerplatze bei der Kirche zu.

„Und Ihn trifft man auch unter den Rebellen, Korporal?“ herrſchte Trenck den Pandurenführer an,

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