Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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führer aufſpringend, der Kellermeiſter aber hatte kaum einige Worte geſtammelt, wie er ſich freue, ihn wieder⸗ zuſehen, und wie er ihn gleich auf den erſten Blick er⸗ kannt habe, als ihn ſchon unter einem wilden Fluche die Säbelſcheide des Angeredeten über den Kopf traf, daß er betäubt und wie beſinnungslos zwiſchen die Fäſſer taumelte und ſich dahinter verbarg. Er war jetzt vollkommen gewiß, daß er ſich nicht geirrt; der Mann hatte zuerſt deutſch geredet und dann ſich angeſtellt, als verſtehe er nur Slavoniſch; er verſtellte ſich alſo offenbar und wollte nicht erkannt ſein. Das war im⸗ merhin der Mühe werth, zu lauſchen und ſich aufs Kerbholz zu ſchneiden.

In kurzer Zeit war der Lärm der Zechenden immer lauter und wüſter geworden, je mehr die Wir⸗ kung des ſtarken Kloſterbieres ſich zu äußern begann. Bei Einzelnen war die Trunkenheit ſchon ſo weit ge⸗ diehen, daß ſie lallend und wankend zu Boden fielen oder ihrer Bewegengen nicht mehr mächtig herumtau⸗ melten. In dieſem Zuſtande ſahen und hörten ſie nicht, daß ein Reiter herangeſprengt kam; er war in daſſelbe weiße Gewand und den blutrothen Mantel gekleidet, aber Gewand und Mantel waren von feinem Tuche und über und über mit Goldlitzen und Borten beſetzt und ließen den Offizier erkennen. Der Reiter war ein

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