„Heiliger Franz von Paula!“ ſeufzte er.„Ich weiß nicht, ob ich noch denken und ſehen kann; aber ich denke, der Mann, den ich da ſehe, ſieht dem Wolf Waldherr, dem ehemaligen Oberfalkner, ſo ähnlich wie ein Waſſertropfen dem andern. Solche Geſichter gibt's nicht viele und ſolche Schmarren noch weniger. Wenn er es wäre! Ich kann mir zwar nicht einbilden, wie er in den Pandurenmantel gekommen iſt, aber in der Welt geſchehen jetzt noch viel wunderbarere Dinge! Hieß es nicht, er habe ſich dem böſen Feinde verſchrie⸗ ben und ſei Knall und Fall davongejagt worden? Da könnt' es ihn ja auch unter die Panduren ver⸗ ſchlagen haben. Heiliger Franz von Paula, wenn er's wäre! Der Mann hat ſo manchen Extratrunk in un⸗ ſerem Kellerlein geſchlürft, gewiß wird er das zu ſchätzen wiſſen und wird nicht anſtehen, mir zu helfen.“
Der Pandur redete jetzt mit lauter Stimme zu ſeinen Kameraden in deren Sprache und es wollte dem Kellermeiſter bedünken, daß auch der Klang dieſer Rede ihm nicht zum erſten Male an das Ohr ſchlage. Mit unterwürfigem Bückling nahte er dem Pandurenführer, verſuchte ſein bekümmertes Geſicht zum Lächeln zu zwingen und nickte dem Halbwilden wie einem Bekann⸗ ten mit Blick und Hand vertraulich grüßend zu. „Was wollen der Pfaff?“ ſchrie der Panduren⸗
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