Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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Weile ſtieß er mit dem Fuße an die Thür; als ſie nicht aufging, führte er mit dem Gewehrkolben einen Schlag dagegen, daß ſie zertrümmert aufflog, und ging durch den hallenden Gang zu dem Gemache, wo früher der Goldmacherherd geſtanden hatte. Die Thür ſtand offen, nur gewöhnliches Hausgeräth und Küchen⸗ geſchirr ſtand darin; der neue Oberfalkner ſchien die gefährlichen Künſte ſeines Vorfahrers nicht zu kennen. Ein Blick in den Garten zeigte trotz des tiefen Schnees, daß eine ſorgliche Hand über demſelben waltete. Das ganze Haus trug das Gepräge eines behaglichen Frie⸗ dens, der ihm früher nicht eigen geweſen. Eine Weile ſtand der Pandur wie betrachtend; es war, als ob er unwillkürlich Vergleiche anſtelle, als ob etwas wie Neid in ihm aufſteigen wolle. Darüber ergrimmend, riß er die Piſtole vom Halfter und feuerte ſie gegen die Decke des Wohnzimmers, daß ſie zerſprang und der Bewurf niederbröckelte. Es ſollte wenigſtens ein Andenken ſeiner Anweſenheit zurückbleiben.

Als er das Haus wieder verließ, ſcholl ihm ſchon aus weiter Entfernung lautes Johlen und Brüllen entgegen; nach wenigen Schritten war der Garten und das Brauhaus des Kloſters vom heiligen Franz von Paula erreicht, das eine Schaar durſtiger Likkaner eben entdeckt hatte, die unter wüſtem Lärmen die Fäſſer