Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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Angriff bereit, während leichte ungariſche Huſaren ſpähend auf und abwärts an den Ufern dahinſpreng⸗ ten, die Schaaren der beutegierigen Panduren, Likka⸗ ner und Morlaken aber ſich in die Gaſſen und Häuſer der Au ergoſſen. Auf dem Platze vor der Kirche bis zum Paulanerkloſter und ſogar gegen den Falken hof hin breitete ſich das Lager derſelben aus. Die Reiter ſaßen ab und kauerten neben ihren Pferden nieder, während andere Wachtfeuer anzündeten, die meiſten aber in den Häuſern Kiſten und Kaſten, Thüren und Fenſter zerſchlugen, um Holz zu bekommen und auszu⸗ ſpähen, was an werthvoller Habe von den Bewohnern zurückgelaſſen worden. Die ungariſchen Huſaren hatten noch am meiſten das Ausſehen ordentlicher Soldaten, während die Uebrigen einer Bande gleichartig geklei⸗ deten Geſindels glichen, dem der Kampf nur Mittel zum Zwecke, Raub und Plünderung aber die Haupt⸗ ſache war. Die Panduren und Likkaner glichen ſich darin, daß ſie mit Ausnahme der langen ſchwarzen Zöpfe, die über den Rücken hinunterhingen, die Köpfe völlig glatt geſchoren trugen; die wilden braunen Ge⸗ ſichter machte der ſchwarze, weit herabhängende Schnurr⸗ bart noch unheimlicher; die offene, rauhe Bruſt war nur leicht von einem groben Hemde bedeckt, das bis an die Armknöchel reichte; die Füße ſteckten in ſtarken