Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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Sie haben Recht, Herr Profeſſor, ſagte er,ich habe unbeſonnen gehandelt, ich will meinem Vater nicht ent⸗ gegen ſein! Durch mich ſoll ihm auch nicht ein Augen⸗ blick verbittert werden. Kommen Sie, geleiten Sie mich und geben Sie mir die Hand zum Beweiſe, daß Sie mir Ihre Liebe nicht entzogen haben

Auch das vom Kaiſer bewohnte Haus bot bereits das lebende Bild einer noch reicher und voller beweg⸗ ten Thätigkeit. Während in den untern Räumen die verſchiedenſten Dienerſchaften in den koſtbarſten Livreen durcheinanderdrängten, hatten ſich im obern Stockwerk die Vorgemächer der kaiſerlichen Zimmer mit einer glänzenden Verſammlung von Hofleuten, Offizieren und hohen Würdenträgern der verſchiedenſten Länder und Reiche gefüllt. Im innern Vorſaal hatte ſich be⸗ ſonders eine Anzahl von jüngern franzöſiſchen Offi⸗ zieren und Cavalieren zuſammengeſellt, die dem Krö⸗ nungsgeſandten Marſchall Belleisle beigegeben waren, um ſein Auftreten glanzvoller zu machen, und die ihre Aufgabe, Pracht und Reichthum ihres Monarchen den Deutſchen ſo recht grell in die Augen leuchten zu laſ⸗ ſen, mit ebenſo viel Geſchick als Uebermuth auszu⸗ führen befliſſen waren. Da ſie alle beſtimmt waren, im Krönungsfeſtzuge die Kaiſerin zu begleiten und die Feſtlichkeiten im Dom und im Römer durch ihre Ge⸗