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genwart zu erhöhen, hatten ſie nicht geſäumt, ſich ſehr bald einzufinden, und empfanden in ihrer Lebhaftigkeit bald Langeweile, als der Feſtbeginn ſich von Viertel⸗ ſtunde zu Viertelſtunde über die beſtimmte Zeit verzögerte.
Es waren meiſt junge Edelleute aus den erſten Geſchlechtern des Landes, die man gewählt oder die ſich ſelbſt erboten hatten, die Jugend Frankreichs, ihrem Geſchmack ſowohl als ihre Liebenswürdigkeit nach den plumpen Allemands gegenüber zu vertreten. Ihre Uni⸗ formen wie die Hofanzüge wetteiferten, ſich an Pracht und Zierlichkeit zu überbieten. Die einen trugen noch den rothen Mantel mit den Silberlitzen und den auf⸗ gekrempten Federhut, wie ihn einſt unter Anna von Oeſterreich die Musketiere der Königin getragen; die andern waren in das dunkle geſchlitzte Wams der Brabanterſchützen gekleidet, das ſich damals noch von den Niederlanden her erhalten hatte. Die Krieger aus der neueren Zeit trugen den umgeſchlagenen Rock mit Leibgürtel und Degengehäng, die hohen Stulpenſtiefel und den Federhut, wozu die friſch gepuderten Perrücken allerdings etwas eigenthümlich ſtanden. Drei hübſche junge Männer waren es vorzüglich, die ſich vor den übrigen durch Eleganz der Erſcheinung wie der An⸗ züge hervorthaten und durch ihr Uebergewicht auch Ton und Gegenſtand der Unterhaltung beſtimmten:


