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zen und Prinzeſſinnen ins Zimmer zu laſſen; ſie könn⸗ ten die Krankheit erben.“ V„Ich ſcheue mich nicht davor“, ſagte Maximilian,
„drum gehe Sie von der Thür weg!“
„Nein, nein, ich darf nicht, ich thu's nicht“, rief
die Stauberin wieder.„Es iſt zu ſtreng verboten, ich
käme um meinen Dienſt!“ Sie ſchien entſchloſſen, ihren Widerſtand in jeder
Weiſe aufrecht zu halten, während der Prinz nicht
minder entſchieden gegen ſie vorging. Gerade zur rech⸗
ten Zeit erhielt ſie Verſtärkung, indem, durch das laute Geſpräch herbeigerufen, Frau von Mayerhofen aus der Thür trat. Zu gleicher Zeit wurde der Pro⸗ feſſor und geheime Rath Ickſtadt, ebenfalls im Prunk⸗ kleide, auf der Treppenmündung ſichtbar. „Was thun Sie, mein Prinz!“ rief er, während 1 die Aja den ſchon von der Kammerfrau vorgebrachten Abweiſungsgrund wiederholte.„Was wollen Sie hier? Wie kamen Sie dazu, Ihre Wohnung ohne mich zu b verlaſſen? Ich danke dem Zufall, daß ich, in Ihr Zim⸗ mer tretend, Ihre Abweſenheit ſogleich bemerkte und daß mir, als ich Ihnen ſofort nacheilte, auf der Straße von dem Oberkammerdiener die Mittheilung
ward, wo Sie ſich befinden.“
„Ich bin ausgegangen“, erwiderte Maximilian gegang
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