Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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werth! Das iſt aber nur dann wahr, wenn man ſo

viel hat, um ſich den Herd vergolden zu können! Wie meint der Herr das? fragte die Stauberin,

die Verwunderte ſpielend.

Ich meine, ſagte Duſchl,wenn mir der Ge⸗ horſam und das Demüthigthun manchmal ſo recht zu⸗ wider wird, dann denke ich immer an die Zeit, wo ich einmal die Kette abgelegt habe, wo man ſich um die Summe, die man ſich bis dahin ſauer zuſam⸗ mengeſpart, ein ſchönes Gütchen gekauft hat, etwa am Ammerſee oder bei Salzburg oder ſonſt in einer ſchönen Gegend

O, auch ich bin nicht müßig, ſagte die Stau⸗ berin,ich trage ein, wie die Impen in ihren Korb, aber in die Ruh' geh' ich einmal nirgends anders hin als nach Wien. Es gibt nur ein' Kaiſerſtadt, gibt nur ein Wien!

Auch dazu könnte ich mich entſchließen, geehrte Jungfer, ſagte Duſchl zärtlich, indem er nach ihrer Hand haſchte, ohne ſie aber zu erreichen.Wo die liebwertheſte Jungfer daheim iſt, da möchte ich mich auch anſiedeln

Wie oft muß ich Ihm noch ſagen, rief ſie ihn unterbrechend,daß ich von ſolchen Reden nichts hö⸗ ren will?