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„Ach Gott“, erwiderte Frau von Mayerhofen, deren Augen ſich ſogleich mit Waſſer füllten,„ich bin recht beſorgt; die Nacht iſt in Unruhe, Hitze und ſtetem Irrereden vorübergegangen. Erſt gegen Morgen war die Prinzeſſin etwas ruhiger und ſchlief ein, beim Er⸗ wachen aber war das erſte Wort die Frage nach der Mutter. Alſo ſäume Sie nicht, liebe Jungfer.“
„Nun ja, ich werd' es gleich beſtellen“, ſagte die Stauberin obenhin,„aber ich glaube kaum, daß Ma⸗ jeſtät jetzt abkommen kann! Es iſt bald neun Uhr und Ihre Majeſtät die Kaiſerin muß über Hals und Kopf trachten, mit dem Ankleiden fertig zu werden. Wenn ſie aber von der Ceremonie heimkommt, dann wird es gewiß ihr Erſtes ſein.“
„Ueberlaſſe Sie das Ihrer Majeſtät“, entgegnete die Aja mit Würde.„Sie aber beſtelle, was Ihr aufgetragen wird!“
Sie ging, während die Stauberin ſie mit giftigen Blicken verfolgte und ihr nachmurmelte:„Hochmüthige Perſon das! Muß auch ein Stück Holz verſchluckt ha⸗ ben, weil ſie den Rücken ſo ſteif trägt! Ach was iſt es hartes Brod, wenn man dienen muß!“
„Da hat die liebwertheſte Jungfer Recht“, rief der Kammerdiener.„Dienen iſt ein glänzendes Clend und eigner Herd iſt ſchon nach dem Sprichwort Goldes
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