Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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Schon recht, erwiderte der Schiffer,dafür ſind wir freie Frankforter, aber es iſt eben auch nicht Alles Gold, was glänzt!

Das will ich meinen, rief ein Dritter dazwi⸗ ſchen.Wer hat den meiſten Gewinn von den Frem⸗ den? Wenn ich nicht irre, ſo iſt der Herr der Wirth zum goldenen Eichhorn; da hat Er freilich Grund, daß Er zu den Fremden hält. Die Dienerſchaft, die Lakaien, die Läufer, die Haiducken und all das Volk ſetzt Ihn freilich in Nahrung, aber was hab' ich da⸗ von? Ich bin ein Schreiner was ſoll unſereiner ſagen, wenn der franzöſiſche Geſandte, der Herr von Belleisle, die Bettſtellen für ſich und ſein ganzes Gefolg' aus Paris mitbringt? Wir Schreiner haben uns freilich an den Bürgermeiſter gewendet und an die Scabinen, was hat's geholfen? Die Bettſtellen wären nun ein⸗ mal da, haben die Herrn geſagt, da könnt' man nichts machen, mit den Geſandten müßt' man all's ganz zim⸗ perlich umgehen, damit ſie nicht verdrießlich werden; aber was hab' ich da davon? Die Franzuſe ſtecke den Profit ein, gehen fort und lache ſich den Buckel voll, wir aber müſſe die Steuern zahle und arbeite und noch obendrein den Dienſt mache. Es vergeht kein Tag, wo nicht ein paar Quartiere von der Bürger⸗

miliz ausrücke müſſe, um die Herrſchafte herein oder