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„Verſchone mich damit“, bat ſie mit klagender Stimme,„ich vermag kaum mich aufrecht zu hal⸗ ten.“
„Das beklage ich von Herzen“, rief er, ſich erhe⸗ bend.„Ich weiß ja, daß Du ſolche Feſtlichkeiten liebſt, und freute mich ſchon, Dich als Königin des Feſtes von allen bewundert zu ſehen; ich beklage es um ſo mehr, als ſo viele werthe Münchner Gäſte anweſend ſind.“
„Es iſt unmöglich“, ſeufzte ſie wieder,„ich bin zu leidend; der Schlaf wird mich ſtärken.“
„So will ich dem ſanften Genius nicht länger im Wege ſein“, ſagte er, indem er ihre Hand ergriff und ſchnell wieder fahren ließ.„Du klagſt über Hitze und Deine Hand iſt kalt, kalt wie die Hand einer Todten! Gute Nacht! Ich muß Dich leider Dir ſelber überlaſſen, denn Du begreifſt wohl, daß ich bei dem Feſte nicht fehlen kann. Gute Nacht, Tereſa, auf Wiederſehen!“
Er ging von Marianka geleitet, die den Leuchter vom Tiſche nehmend an die Thür trat, an derſelben aber anhielt und ſich ſo ſtellte, daß ſie verſchiedene Kleider und Tücher verdeckte, welche unordentlich auf einen Stuhl geworfen waren. Porzia ſchien es nicht zu beachten, doch gewahrte er wohl, daß unter den


