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ſie weine; es entging ihm nicht, daß ſich ihre Lippen dahinter zum Lachen verzogen.„Ich weiß von der Traunburg her, daß Ihr eine gnädige Herrin und Gebieterin ſeid!“
„Das bin ich auch und will es Ihm zeigen“, ſagte Tereſa.„Meine Marianka hier, das arme Ding, iſt krank, ich habe ſie lieb und möchte ſie hergeſtellt wiſ⸗ ſen.
„Sie hat mir ihr Uebel ſchon geklagt“, entgeg⸗ nete Wolf lachend,„ich ſoll einen Ungetreuen wieder zu ihr zurückbringen.“
„Und vermag Er das? Kann Er ihr helfen?“ fragte Tereſa geſpannt.
„Gewiß“, entgegnete Wolf;„wenn man die große Kunſt lernt, bekommt man allerlei kleine Künſte in den Kauf. Ich kann ihr helfen; ich kann ihr ein kräftig Tränklein kochen; wenn ſie dem Ungetreuen das ſelbſt zu trinken gibt, ohne daß er es merkt, hat er keine Ruhe mehr und muß zu ihr zurück und wenn er an⸗ derswo mit ſtählernen Ketten angenietet wäre!“
„Er vermißt ſich ſehr viel“, rief Tereſa erglü⸗ hend,„aber ich will Ihn königlich belohnen, wenn Er hält, was Er verſprochen. Er ſoll ſehen“, fuhr ſie ſich beſinnend gelaſſener fort,„was ich auf meine Ma⸗ rianka halte! Dieſer Beutel Gold iſt Sein, wenn


