Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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„Alles“, entgegnete das Mädchen lachend;„ich habe mich ganz erbärmlich angeſtellt, daß er mir wohl glauben mußte.“

„Und iſt es derſelbe, den wir ſchon auf der Traun⸗ burg geſehen?“ fragte Tereſa.

„Gewiß“, erwiderte das Mädchen.„Er ſagte, der gnädige Herr habe ihm den Laufpaß gegeben, weil er die Geduld verloren habe. Er iſt auch ſonſt nicht zu verkennen. Die Narbe über das ganze Geſicht be⸗ ſtätigt, daß es der Nämliche iſt, der immer mit dem gnädigen Herrn im geheimen Thurm der Traunburg laborirt hat. Da iſt er ſchon“, fuhr ſie leiſer fort, als vor der Thür Schritte hörbar wurden.„Ich habe ihm geſagt, er ſolle ein Zeichen geben, wenn er kommt, und dreimal mit dem Fuße ſtampfen; er läßt nicht auf ſich warten.“

Auf den Wink der Herrin öffnete die Zofe die Thür und ließ den Erwarteten eintreten. Es war der Adept von der Traunburg, Wolf, der flüchtige Oberfalkner.

„Fürchte Er ſich nicht“, ſagte Tereſa nicht ohne Befangenheit,„ich habe Gutes mit Ihm vor.“

„Ich fürchte mich auch nicht“, entgegnete Wolf keck und nach der Zofe blinzelnd, die ſich ans Fenſter geſetzt hatte und ein Tuch vors Geſicht hielt, als ob

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