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„Zank nicht mit mir, Franzl“, ſagte Maria Thereſia ſchmeichelnd.„Iſt es denn gar ſo wenig, wenn Du mein Mann biſt? Und meinſt Du denn, ich ſähe nicht ſelber ein, daß Manches anders werden muß? Aber Du biſt ungeduldig und willſt nichts erwarten! Habe ich nicht ſchon Alles vorbereitet, um Dich als meinen Mitregen⸗ ten zu erklären uund eine öffentliche Proclamation dar⸗ über zu erlaſſen? Und weißt Du denn nicht, daß ich nicht Ruh' und Raſt habe, daß ich keinen liebern Ge⸗ danken kenne, als die Kaiſerkrone auf Deinen ſchönen braunen Haaren ſitzen zu ſehen?“
Eine Umarmung war das Zeichen der Verſöhnung, dann kamen die Karten unter leichten Geſprächen wie⸗ der in Thätigkeit. Nach einer Weile fragte die Königin leichthin, wie es mit den Tuchfabriken und Hammer⸗ werken ſtehe, die der Herzog zu Holitſch in Ungarn errichtet hatte, und hörte vergnügt lächelnd zu, als er deren treffliches Gedeihen ſchilderte und den reichen Ertrag derſelben rühmte.
„Und wie iſt es mit den Goldmachern?“ fragte die Königin, die Karten miſchend, mit einem leichten Spott⸗ lächeln, das ſie noch liebenswürdiger machte.„Ich habe ja munkeln gehört, Dein geprieſener Schwarz⸗ künſtler habe ſich aus dem Staube gemacht?“
„O ſpotte nur“, rief der Herzog,„diesmal war


