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ihrem Spieltellerchen immer zahlreicher auf das ihres Gemahls überſiedelten.
„Du haſt ſeltenes Glück, Franz“, ſagte ſie lächelnd nach einiger Zeit.„Vielleicht kommt es daher, weil Du nicht beim Spiele biſt und mit Deinen Gedanken Gott weiß wo herumſchweifſt. Ich ſehe es Dir an, Du biſt zerſtreut, gewiß haſt Du keine gute Jagd gehabt?“
„O doch, im Gegentheil“, erwiderte er in jenem etwas unrichtigen Deutſch, das er, als Lothringer der franzöſiſchen Mutterſprache gewohnt, während ſei⸗ nes ganzen Lebens nicht völlig zu überwinden ver⸗ mochte.„Ich habe vielmehr ein ſehr gutes Jagen ge⸗ macht. Ich bin in den Wiener Wald hinausgefahren, um Haſelhühner zu erſchießen— jetzt, wo gerade die Buchenknospen ausſchlagen, ſind ſie in der beſten Falz⸗ zeit. Ich habe ſelbſt drei geſchoſſen und noch auf dem Heimweg einem Füchslein, das in ziemlicher Entfernung über den Weg ſtrich, vom Wagen aus auf den Pelz gebrannt.“
„Du biſt ein wahrer Nimrod“, ſagte die Königin lächelnd, indem ſie die Karten weglegte und ſich leicht an ihn ſchmiegte.„Wer Dich ſieht, ſollte nicht glau— ben, daß Du ſo blutdürſtig ſein könnteſt!“
Bei dieſer Annäherung hatte ſie den Kopf zutrau⸗
lich an ſeine Schulter gelehnt und ſah aus der Bruſt⸗


