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wollen, aber das ſollte mich nicht hindern, die gleichen Minengänge zu graben; die Zeit wird entſcheiden, wer zuerſt dazu kommen wird, ſie aufflattern zu laſſen.“ „Unmöglich! Unmöglich!“ rief Maria Thereſia in ſchmerzlicher Erregung.„Ich kann mich zu der uuge⸗ heuern, ſchmählichen Nachgiebigkeit nicht entſchließen, ich kann eine ſolche Provinz, ein ſo ſchönes, reiches Land nicht preisgeben. Ich bin überwältigt, durch Ueberfall beſiegt— ſoll denn Gewalt vor Recht gehen? Ich bin noch ſo kurze Zeit Regentin und ſoll ſie mit einer ſolchen Handlung beflecken? Wenn ich es nicht thue, was kann noch kommen? Zu welchem Aeußerſten können wir noch getrieben werden? Haben wir nicht ſchon das Aeußerſte, was nur kommen konnte? Nur der völlige Untergang bleibt noch übrig, und wenn es in Gottes Rathſchluß läge, daß Oeſterreich untergeht, dann iſt es gleichviel, durch wen es untergeht, wenn es nur mit Ehren geſchieht. Es bleibt dabei“, wieder⸗ holte ſie entſchloſſen, indem ſie durch ihre Erhebung das Zeichen zum Schluſſe der Berathung gab,„ich kann nicht nachgeben, kann nicht Siegel und Brief ausſtellen über Oeſterreichs Erniedrigung; das iſt mein Beſchluß, danach handeln Sie, meine Herren.“ „Dann werden der Herr Hofrath Bartenſtein“, ſagte Sinzendorf triumphirend,„dieſen Beſchluß der gehei⸗


