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Wanderung und von der Sonne gebräunt, trotz Er⸗ ſchöpfung und Müdigkeit rüſtig und unter lautem Ge⸗ bete einherſchritten.
Als die Umkleidung des Marienbildes vollendet war und der Zug ſich wieder in Bewegung ſetzte, fiel die ganze Menſchenmenge, ſoweit das Auge reichte, auf die Kniee, nur der junge Fremde blieb aufrecht ſtehen. Unbekannt mit dem Gebrauch, war er von der großartigen, nie geſehenen Feierlichkeit vollſtändig in Anſpruch genommen und dachte nicht daran, daß er Aergerniß geben und ein Gegenſtand des Anſtoßes werden könnte. Als er gewahr wurde, daß er auffiel, war es bereits zu ſpät, er fand nicht mehr Zeit, ſich zu entfernen; wie ein Windſtoß, der ſich bei heiterem Himmel plötzlich erhebt, brauſte ein Ruf des Unwillens durch die frommen Schaaren, im nächſten Augenblicke ſah er ſich ſchon von einer ſchreienden Menge um⸗ ringt, die als Anhang zu der nebenan ſtattfindenden gottesdienſtlichen Feier und unbekümmert um etwaige Störung derſelben den Frevler zu züchtigen geſonnen war.„Schlagt ihn nieder, den Kerl!“ riefen die zür⸗ nenden Stimmen durcheinander.„Es iſt ein Luthe⸗ raner, ein Ketzer! Schlagt ihn todt, den luthriſchen Hund! Werft ihn in den Bach, wie's den Hunden ge⸗ hört!“ Der Fremde, die Unmöglichkeit jeder Verſtändi⸗


