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zogen Fuß und Auge in die alte Richtung zurückkehr⸗ ten. Indeſſen hatte auch das Mädchen den Beobachter gewahrt, ſo unverwandt und eifrig ſie auch auf das Buch oder Strickzeug, das ſie vor ſich zu haben ſchien, niedergeblickt hatte. Eine Röthe des Unwillens überflog das bleiche Antlitz, raſch ſtand ſie auf, griff nach dem Stängelchen, das die Läden feſthielt, und zog dieſelben ſo kräftig zu, daß über die Abſicht, in der es geſchah, kein Zweifel beſtehen konnte. Betroffen raffte der Fremde ſich auf und ſchritt eilig weiter, einen zwiſchen Gärten und eingeplankten Angern hinführenden ſchma⸗ len Feldweg entlang, an der Ecke aber konnte er ſich nicht enthalten, noch einen Blick nach dem Falkenhofe zurückzuwerfen.
Jetzt gaben die Glocken des Paulanerkloſters und der Mariahilfkirche mit feierlichem Geläute das Zeichen, daß der Zug der frommen Wallfahrer nahe und bereits vom Gotteshauſe aus ſichtbar ſei. Gleichzeitig öffnete ſich die Thür des Falkenhofes und eine weibliche Geſtalt trat heraus; ohne einen Blick um ſich zu werfen, zog ſie die Thür ſachte hinter ſich zu und prüfte vorſichtig den Drücker, ob ſie in das Schloß gefallen; dann wandte ſie ſich eilend, aber ſittigen Schrittes dem Feſt⸗ platze zu.
Der Fremde beſann ſich; das Verlangen, das Schmid, Concordia. I. 14


