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Obrigkeit und den Landesherrn, aber eben deshalb iſt es wohl nichts Unrechtes, wenn wir einige Rückſicht, einige Gnade zu erbitten und zu hoffen wagen.“
Der geiſtliche Kurfürſt wiegte nachdenklich das Haupt und ſpielte mit dem koſtbaren Brillantkreuze, das an einem rothen Bande auf ſeine Bruſt herabhing. „Der hochwürdige Herr hat ganz Recht“, ſagte er. „SIch bin auch immer ein Freund Seines Ordens geweſen, wenn es auch jetzt Viele gibt, die gegen ihn operiren.“
„Mißgünſtige Neider, Durchlaucht“, rief der Pater,„ketzeriſche Janſeniſten!“
Dceer Kurfürſt aber unterbrach ihn:„Laß Er nur! Ich weiß, was ich davon zu halten habe, und wenn ich kann, will ich für die Societät gern etwas thun. Alſo⸗
mein Herr Bruder, Kurfürſt Karl Albert, hat ein
Landanlehen ausgeſchrieben?“
„Von achtmalhunderttauſend Gulden“, war die Ant⸗ wort,„und zwar zwangsweiſe. Alles im Lande: Städte und Märkte, die adligen Hofmarken und Sitze, Klö⸗ ſter und Beamte müſſen dazu beitragen, und den Je⸗ ſuiten allein iſt der achte Theil der ganzen Summe auferlegt worden.“
„Nun“, erwiderte Clemens Auguſt mit einem eigenthümlichen Lächeln,„über dieſe Schätzung wer⸗ den ſich die Herren vom Orden Jeſu nicht zu bekla⸗
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