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geiſtliche Gewänder reihten ſich unter weltliche, hier und da war auch der dunkle, mehr bürgerlich geſchnittene Rock eines Beamten nicht zu verkennen.
Das Mahl war ſchon geraume Zeit beendet, und die Geſellſchaft, welcher ein Mittelpunkt zu fehlen ſchien, hatte ſich in verſchiedene kleinere Gruppen gelöſt, wie Zufall oder Abſicht, Neigung oder Intereſſe ſie zuſam⸗ mengeführtz nur Wenige waren es, die noch an der Tafel ſelbſt verweilend der Flaſche zuſprachen; Einzelne ſchrit⸗ ten im Saale hin und wieder, Andere hatten ſich in den Fenſterbrüſtungen zuſammengeſtellt, und auch der Vorſaal hatte ſeine Beſucher gefunden.
Zunächſt an der Niſche mit dem byzantiniſchen Kreuzbilde ſaß Clemens Auguſt, der Erzbiſchof und Kurfürſt von Köln, des Kurfürſten Bruder, eine hohe
Geſtalt, welche das hagere Geſicht, die ſtarke Adlernaſe.
und die hohe, weithinauf entblößte Stirn um Vieles älter erſcheinen ließen, obwohl er nur um ein paar Jahre nach Karl Albert geboren war. Die weite Soutane von veilchenblauem Sammt und das gleich⸗ farbige Käppchen trugen bei, den Ausdruck heiterer Güte und Behäbigkeit zu verſtärken, den ſeine ganze Erſcheinung hervorrief. Der Kirchenfürſt ſchien mit Mahl und Unterhaltung ganz wohl zufrieden zu ſein und hörte behaglich dem Jeſuitenpater zu, der ſich ne⸗
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