Teil eines Werkes 
1. Band (1874)
Entstehung
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merke ich doch, daß das nicht zum Guten iſt. Drum ſollt' Er trachten, daß Er vom Hof fortkommt, und darum vor allem möcht' ich, daß Er die ſchöne För⸗ ſterei bekäm'.

Sie hat Recht, Jungfer, gefährlich iſt das Leben am Hofe allerdings, ſagte der Cavalier.Aber wer will, kann überall gut bleiben.

Es iſt aber doch beſſer, davon weg ſein. Weit davon iſt gut vor'm Schuß! Ich fürcht', es geht gar leicht wie mit faulen Aepfeln, unter denen ein guter liegt; die vielen faulen werden nicht beſſer von dem einen, aber der gute iſt bald auch nichts mehr nutz. Es thät' mir wahrhaftig bitter leid, wenn ich einmal ſchlecht von Ihm denken müßt'.

Das ſoll Sie nicht, Jungfer! rief ergriffen der Cavalier, der mit ſteigendem Antheil zugehört hatte. Ich ſehe eine Thräne in Ihrem Auge ſchimmern, eine Thräne der Sorge und Liebe für mich! Gehe Sie denn nach Hauſe! Ich werde Sie bald wieder in Ihrer Heimat beſuchen, dieſe Thräne aber, die um mich aus dem Auge der Unſchuld gefloſſen, nehme ich als Talis⸗ man mit mir Laß mich ſie Dir vom Auge küſſen, Mädchen! 3

Nein, nein! rief das Mädchen, in höchſter Angſt zurücktretend, aber ihr Sträuben war diesmal verge⸗