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bens; raſch hatte der Cavalier ſie umſchlungen, einen feurigen Kuß auf ihr Auge gedrückt und war dann hinter der Kapelle verſchwunden.
Dennoch war dieſes Verſchwinden nicht ſchnell genug geſchehen, daß es den Blicken des alten Kraut⸗ meiſters entgangen wäre, der vom Garten her über die Brücke kam, die den gewöhnlichen Weg zu der Ka⸗ pelle bildet. Der Mann ſtand bei dem Anblick wie verſteinert und vergaß anſcheinend ganz, daß ein alter Herr in dunklem Ueberwurf, den Dreiſpitz auf der weißen Rundperrücke, ziemlich mühſam an einem Stocke ihm nachgeſchritten kam.
„Hab' ich's nicht gleich geſagt, daß es ſo gehen wird?“ rief der Gärtner zornig.„Da haben wir jetzt die Beſcherung. Heißt das die Muſik hören? Heißt das nur an der Taxushecke bleiben? Baſſom, tkomm mir nur nach Haus, Mädel, wir wollen ein Wörtchen reden miteinander.“
„Warum zankt Ihr, Vetter?“ ſagte das Mädchen, indem ſie ihn mit voller Unbefangenheit anblickte.„Laßt Euch erſt erzählen, wie es ſo gekommen iſt, dann wer⸗ del Ihr nicht mehr ſchelten!“
„So? Das müßt' wunderbar zugehen“, ent⸗ gegnete der Alte.„Kannſt Du'’s etwa leugnen, daß ein Mann bei Dir war, ein Mann, der


