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Schiff zum Abſegeln bereit lag, ſo ſchiffte ich mich ſammt den Gemaͤlden ein. Ich kam mit meinem koſtbaren Scha⸗
ze gluͤcklich an das Land. Da miethete ich nun fuͤr die
Gemaͤlde einen beſondern Wagen, und fuhr, damit ſie ja keinen Schaden nehmen moͤchten, ſelbſt mit, bis wir auf
dem Wagen zuſammen in der Reſidenz) anlangten. Ich
eilte ſogleich nach Hofe und ließ mich melden. Der Fuͤrſt war eben von der Mittagstafel aufgeſtanden und befand ſich in ſeinem Kabinette. Ich kam ſogleich vor.„Nun, willkommen in Deutſchland, ſprach der Fuͤrſt ſehr freundlich; was bringen Sie mir Gutes aus Italien?“„Die Gemaͤlde,
ſagte ich, die ich Eurer Durchlaucht hoͤchſtem Befehle ge⸗
maͤß gekauft habe.“„Nun, ſprach der Furſt, und wie
viele davon?⸗„Alle!“ ſagte ich.„Alle!“ rief er ſehr
erfreut;„das iſt ja ganz vortrefflich.“ Er gab ſogleich Be⸗ fehl, daß die Bilder ausgepackt und aufgeſtellt wuͤrden. Ich legte auch mit Hand an. Alle waren vollkommen unbeſchaͤdigt. Der Fuͤrſt war in ſeinem groͤßten Vergnuͤgen. Denn er iſt nicht nur ein Liebhaber, ſondern auch ein Kenner von Gemaͤlden. Ich uͤberreichte ihm die Quittun⸗ gen fuͤr die bezahlten Gemaͤlde.„Die Sumime, ſprach er, betraͤgt ja ein Merkliches weniger, als ich Ihnen geſtatte⸗ te.“ Ich ſagte:„Eure Durchlaucht wollen beſehlen, wo, ſch das uͤbrige Geld abzugeben habe.“„Ach ſagte er ſehr gnaͤdig, davon kann keine Rede ſeyn. Ich bin Ihnen Dank ſchuldig. Wenn Sie mit mir zufrieden ſind ſo bin ich es mit Ihnen noch viel mehr. Doch— Sie ſind muͤde von der Reiſe und haben ſich mit Auspacken noch mehr abgemattet. Sie beduͤrfen der Ruhe.“ Er befahl mir ein gimmer in der Reſidenz anzuweiſen.
Als ich Abends in meinem Zimmer ſaß, fiel mir ploͤtz⸗ lich ein, den alten Forſtrath Muͤller zu beſuchen. Er war ia, außer dem Fuͤrſten, der einzige Mann, den ich in der
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