dirte Uniform huͤbſch zuſammen, und ſchlug ein reines Leinentuch daruͤber, um ſie bequemer in die Jagdtaſche zu packen. Catharine brachte Weißzeug und einige Lebens⸗ mittel fuͤr die Reiſe. Die junge Forſterin und Luiſe mach⸗ ten das Fruͤhſtuͤck zurecht und kamen damit in die Stube. Die Kleinen ſchliefen noch.„Und bis wann gedenkſt du denn wieder zuruͤck zu kommen?“ fragte die alte Foͤr⸗ ſterin ihren Mann.„Das weiß ich ſelbſt noch nicht ge⸗ nau, ſprach er; vor acht Tagen ſchwerlich.“„Morgen uͤber dierzehn Tage iſt der heilige Weihnachtsabend, ſagte die alte Foͤrſterin; bis dahin kommſt du doch gewiß?“ „Wills Gott, morgen uͤber acht Tage, ſagte der Foͤrſter, Uebrigens gehe es, wie es will, den heiligen Weihnachts⸗ abend muß ich mit Euch feiern.“„Gott gebe, in Freu⸗ den! ſagte die Föorſterin.“„Betet indeſſen, ſagte der Foͤrſter noch, und vertraut auf Gott. Er wird machen, daß die Sachen gehen wie es heilſam iſt.“ Alle begleite⸗ ten die zwei Männer unter die Hausthuͤre. Es war noch voͤllig Nacht und man ſah noch nicht das Geringſte von der Morgenhelle. Sie giengen indeſſen in der kalten ſchauer⸗
lichen Decembernacht getroſt weiter.
Alle im Hauſe waren nun um die lieben Reiſenden, beſonders um den alten Vater ſehr beſorgt. Die erſten acht Tage wußten ſie ſich zwar immer zu troͤſten. Als aber weiterhin ein Tag nach dem andern vergieng und die Witterung hoͤchſt unfrenndlich und ſtuͤrmiſch wurde, und es faſt unaufhoͤrlich regnete, wurden ſie ſehr unruhig. „Ach, ſprachen ſie, der Chriſtian, ſo ruͤſtig er iſt, wird
genug auszuſtehen haben; wie aber wird der alte Vater
durchkommen?“ Die zwei Kinder des jungen Foͤrſters
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