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ihm die Erlaubniß zu heirathen mit Vergnuͤgen— und die Anwartſchaft auf den Foͤrſterdienſt dazu. Ich werde ſogleich Befehl geben, damit daes Dekret ausgefertigt werde.“
Der Foͤrſterſohn, der voll banger Erwartung in eini⸗ ger Entfernung ſtand, kam auf den Wink ſeines Vaters herbei, und dankte ndem Fuͤrſten. Die Heirath kam zu
Stande. Mit der jungen ſanften Frau kam neuer Segen
in das Haus; Friede und Eintracht wohnten unter dem Dache des guten Förſters. Dem alten Manne wurde noch die Freude, ſeine Enkel noch auf ſeinem Schooße zu ſehen, und die alte Foͤrſterin wurde wie verjuͤngt, nun ihre kleinen Enkel pflegen und tragen zu koͤnnen. Die Toͤchter des Hauſes lebten mit der jungen Foͤrſterin wie mit einer Schweſter. Alle waren ſehr gluͤcklich.
Allein bald kam uͤber dieſes gluͤckliche Haus eine große Widerwaͤrtigkeit. Sie entſpann ſich aus einer alten Ge⸗ ſchichte, die der alte Foͤrſter beinahe vergeſſen hatte. Je⸗ ner junge Herr von Schilf, der ehemals mit dem Foͤrſter ofter auf die Jagd gegangen war, hatte bald darauf ſich herausgenommen, allein und ohne Erlaubniß des Foͤrſters in den Wald zu gehen, und alles, was ihm zu Geſicht kam, ohne Erbarmen niederzuſchießen. Der Foͤrſter traf ihn im Walde und ſagte:„Das Vildſchießen iſt ſehr ſtrenge verboten. Haben Sie, mein lieber junger Herr, Luſt zur Jagd, ſo kommen Sie, wie bisher, zu mir.
Ich nehme ſie dann gern mit mir, und weiſe Ihnen
die beſten Plaͤtze an, wo Sie dann nach Herzensluſt ſchie⸗ Hen koͤnnen. Allein das darf ich nicht zugeben, daß Sie eigenmaͤchtig in denr mir anvertrauten Forſte ſchalten und
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