und Tod. Noch immer wird das Evangelium, die Freu⸗
ſchen, die Ihm Augen und Herzen oͤſſnen wollen— der
Landern der Erde. Eine Menge von Tempeln und Kir⸗ chen erhoben ſich, in denen der wahre Gott angebetet und goͤttliche Wahrheit gelehrt wird. Unzaͤhlige Schulen, Armenanſtalten, Krankenhaͤuſer kamen durch die chriſtliche
Liebe zu Stande. Wie viele Kinder, Arme und Kranke muͤßten ohne dieſe milden Stiftungen in Unwiſſenheit, La⸗ ſterhaftigkeit und Elend umkommen! Millionen von Men⸗ ſchen haben im Glauben an Chriſtus Beruhigung uͤber begangene Suͤnden gefunden, und ſind durch Ihn edle Menſchen geworden. Und noch jetzt, ſo ſehr auch der Un⸗ glaube und das Verderben uüͤberhand nehmen, ſchlagen Ihm unzaͤhlige Herzen und finden in Ihm Troſt in Noth
deubotſchaft von Ihm, den Heiden verkuͤndet, und wilde Voͤlker bekehren ſich zum Glauben an Ihn, freuen ſich der himmliſchen Wahrheit und nehmen fanftere Sitten an. Der Geburtstag Jeſu iſt daher der wichtigſte Tag in der Weltgeſchichte, und mit Recht filengen die weiſen Alten von dieſem Tage eine neue Zeitrechnung an. Jede Jahrs⸗ zahl ſoll uns daran erinnern, der Geburtstag Jeſu ſey uns der Geburtstag des Lichtes und Heiles fuͤr alle Men⸗
Geburtstag des wahren Menſchengluͤckes, der Erleuchtung und Veredlung des Menſchengeſchlechtes. Laßt uns denn, meine Kinder, au dieſem Abende und am morgigen Tage dem Erloͤſer aufs neue huldigen und in den Lobgeſang der Engel mit einſtimmen.“ 3.
So ſprach der Foͤrſter; die Förſterin ſagte geruͤhrt: „Ja, Kinder, das wollen wir! Das ſchoͤne Gemaͤlde,
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