jeden Menſchen erleuchtet, der in die Welt kommt. Die Menſchen waren in Suͤnde und Laſter verſunken, viele glichen an Rohheit— den Ohieren des Stalles; manche hatten ſich durch Laſterhaftigkeit ſogar unter das Vieh herabgewuͤrdigt; allein durch Chriſtus wurden alle, die wahrhaft an Ihn glaubten, zu beſſern Menſchen, zu
Heiligen, zu Engeln in Menſchengeſtalt neu umgeſchaffen.
So unwiſſend und ſuͤndig die Menſchen waren, ſo elend
waren ſie auch. Allein ſeht, wie ſelig ſind ſchon die
burt freuen! Maria, Joſeph, die Hirten fuͤhlten im An⸗ blicke des neugebornen Erloͤſers ſich uͤber allen Erdenjam⸗ mer erhoben. Er, der in die Welt gekommen, die Men⸗ ſchen von allem Elende zu erloͤſen, ihnen wahre Freude und den goͤttlichen Frieden vom Himmel zu bringen,) machte ſchon bei ſeiner Geburt damtt den Anfang. Die Worte des Engels erſchallen noch immer an alle Men⸗ ſchen:„Ich verkuͤnde euch große Freude, es iſt euch ein Erloͤſer geboren, der da iſt Chriſtus, der Herr.“
Zu Ihm ſteht jedem Menſchen der Zutritt offen. Er offenbarte ſich zuerſt armen, einfaͤltigen Landleuten— den Hirten, auch ſeine Mutter iſt arm, ſein Naͤhrvater ein Handwerker, der mit harter Arbeit ſein Brod erwirbt. Schon bei der Krippe Jeſu wird uns gezeigt, daß Reich⸗ thum, hoher Rang und Erdenweisheit vor Ihm nichts gelten. Er will nur Menſchen um ſich ſammeln, die ei⸗ nes guten Willens ſind, wie Maria, die heiligſte Inng⸗ frau, wie Joſeph, der Gerechte, wie die Hirten, dieſe 3 frommen Maͤnner voll Gottesfurcht und Rechtſchaffenheit. Doch weiſet Er auch den groͤßten Suͤnder nicht zuruͤck,
Menſchen, die ſeine Krippe umgeben und ſich ſeiner Ge⸗ 1


