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che Freude an ihm zu erleben. Doch, ſagte er jetzt laͤ⸗ chelnd, ich denke, das Nachteſſen wartet auf uns. Nach Tiſche wollten wir das Gemaͤlde beſehen.“„O nein! riefen alle einmuͤthig, jetzt gleich!“„Das geht uns uͤber das Eſſen!“ fuͤgte Louiſe noch bei; ich will nur ge⸗ ſchwind noch eine Kerze holen, damit wir das Gemaͤlde beſſer betrachten koͤnnen.“
Chriſtian brachte Stemmeiſen und Hammer, und öffnete die Kiſte.„O wie ſchoͤn! Wie lieblich! riefen alle. Welche himmliſche Geſtalten! Welche unver⸗ gleichliche Farben!“ Der Foͤrſter ſtellte das Gemaͤlde auf ein Wandtiſchchen und die zwei hellleuchtenden Wachskerzen darneben. Aller Augen waren auf das ſchöne Bild gerichtet. Die Föorſterin faltete andaͤchtig die Haͤnde und ſagte:„Wahrhaftig, man kaun nichts Schoͤneres ſehen! Mir ward es, als, waͤre ich wirklich bei der Krippe Jeſu zugegen! Wie freundlich, wie hold⸗
ſelig das goͤttliche Kind uns anblickt, als wollte es bei
ſeinem Einteitte in die Welt uns alle willkommen hei⸗ ßen! Wie Maria, an der Krippe knieend, ſo zaͤrtlich und liebreich auf das Kind niederblickt, es mit einem Arme umfaßt, die audere Hand auf ihr tiefgeruͤhrtes Herz legt, und uͤber dem holden Kinde aller Duͤrftigkeit des armen Stalles vergißt! Wie ehrwuͤrdig Joſeph da ſteht und wie fromm er mit gefalteten Haͤnden zum Himmen aufſchaut! Wie den Hirten die Redlichkeit aus den Au⸗ gen ſieht; wie ehrerbietig und andaͤchtig ſie auf die Knie geſunken ſind! Und die Engel oben, wie himmliſch ſchoͤn! Wie leicht und ſchwebend! Und welch ein heller Glanz das Kind umgiebt, alles umher erleuchtet, und ſelbſt
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