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hatte einen Brief in der Hand und eine neue Kiſte von Tannenholz auf dem Ruͤcken, die nur ganz flach, aber ziemlich breit und ſo hoch war, daß der Mann ſich buͤcken mußte, um in die Stube zu kommen.„In dem Kiſtchen wird wohl ein Spiegel ſeyn!“ ſagte Ca⸗ tharine. Der Bothe uͤberreichte dem Förſter den ai ief und lud die Kiſte ab.„Der Brief iſt von dem Herrn Maler Riedinger, ſagte der Foͤrſter. Wie kommt das? Nun glaube ich bald, daß dem armen Anton ein Ungluͤc begegnete.“ Er rieß den Brief eilig auf, und durchlief ihn am Glanze des Feuers, das aus dem Ofen ſtrahlte, mit begierigen Blicken.„Denkt nur, rief er freudig, Anton ſchickt uns bis aus Rom ein Gemaͤlde zum Weih⸗ nachtsgeſchenk. Er hat es, zuſammengerollt, an Herrn Riedinger uͤberbracht, und ihn erſucht, es in eine reiche goldene Rahme faſſen zu laſſen, und dafuͤr zu ſorgen, daß wir es auf den heiligen Abend ſicher bekaͤmen. Das Ge⸗ maͤlde ſey ein wahres Meiſterſtuͤck, ſchreibt Herr Riedin⸗ ger. Der Anton iſt doch ein trefflicher Junge; ich moͤch⸗ te ihn ſogleich umarmen.“
Catharine, rief er jetzt, bring doch dem ehrlichen Bo⸗ then, bis das Eſſen kommt, einſtweilen ein Glas Wein. Das wird ihm gut thun; denn es iſt draußen wirklich grimmig katt. Der Bothe nahm den Wein mit Dank an; verbat ſich aber das Abendeſſen. Er habe, ſagte er, zu Aeſchenthal Auverwandte, und wollte bei dieſen den Weih⸗ nachtsabend und den heiligen Tag zubringen.„Auch gut! ſprach der Foͤrſter, hieß den Boten gustrinken, be⸗ ſchenkte ihn reichlich und entließ ihn.
„Nun, ſprach der Föorſter, ſitzt alle um mich her! Da
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