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immer andere nach ſich, wie eine Kerze andere anzuͤndet. Das ergiebt ſich alles ganz natuͤrlich. Laſſen Sie es alſo gut ſeyn. Sobald ich mit meiner Arbeit auf dem Schloſſe fertig bin, faͤhrt Anton, wenn er anders Luſt hat, mit mir in die Stadt, und ich werde keine Muͤhe ſparen, ihn zu einem Kuͤnſtler zu bilden.“ Anton huͤpfte faſt vor Freude. Als indeſſen nach einigen Tagen der Maler in einer Kutſche vor das Haus gefahren kam, ihn mitzunehmen, weinte der gute Knabe doch recht herz⸗ lich. Allein der Foͤrſter ſprach:„Weine nicht, Anton⸗ Es iſt ja nur ein Sprung in die Stadt. Wir beſuchen dich oͤfter, und auch du kannſt uns an Sonn⸗ und Feiertagen leicht beſuchen.— Ja, das bedinge ich mir noch aus, ſprach er zu Herrn Riedinger, daß Anton uns manchmal beſuchen, die Weihnachtsfeiertage aber allemal ganz bei uns zubringen duͤrfe. Sie muͤſſen ihm das erlauben.“„O recht gern, ſagte der Maler, recht gern; und wenn Sie und die Frau Foͤrſterin nichts dagegen haben, ſo komme ich allemal mit.“ Sie gaben ſich darauf die Hand. Anton dankte ſeinen Pflegeeltern. Sie ermahnten ihn, ſeinen Lehrmeiſter, der ſo vieles aus lauter Guͤte fuͤr ihn thun wolle, als ſeinen Vater zu ehren. Unter den beſten Segenswuͤnſchen ſeiner Pflege⸗ Eltern und Geſchwiſtern ſtieg Anton in die Kutſche und fuhr mit dem Maler fort.
Der treffliche Maler hielt in allen Stücken Wort. Es war ihm eine Herzensluſt, einen ſo faͤhigen Schuͤler zu unterrichten. Auch kam er mit ihm zu dem Föoͤrſter oͤfter auf Beſuch; ja manchmal blieben ſie mehrere Ta⸗ ge, um in dem gebirgigen Walde ſchoͤne Gegenden abzu⸗
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