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ſperrt, und koͤnnen kaum einen Tritt vor die Hausthuͤre thun. Sollte es denn nun ſo uͤbel ſeyn, wenn liebende Aeltern ihren Kindern zur rauhen Winterzeit in der waͤr⸗ menden Stube gleichſam einen Fruͤhling erſchaffen? Wirk⸗ lich iſt dieſe Fruͤhlingslandſchaft im Kleinen mit den gruͤ⸗ nen Waͤldern, blumigen Wieſen, weidenden Schaafen und deren Hirten faſt die einzige Winterfreude der Kinder.“ „Allein das iſt noch das Wenigſte! Die Hauptſache iſt dies: Wir Chriſten freuen uns zur heiligen Weihnachts⸗ zeit, daß uns in Chriſtus die Menſchenfreundlichkeit Got⸗ tes in Menſchengeſtalt erſchienen iſt. Und da moͤchten wir denn auch unſre Kinder, ſoviel ſie es verſtehen, an dieſer Freude Theil nehmen laſſen. Nun weiß ich zwar wohl⸗
daß die groͤßten Mahler dieſe heilige Geſchichte in Gemaͤl⸗ en darſtellten, die ſeit Jahrhunderten die Bewunderung Welt ſind. Ich ſelbſt habe, da ich noch auf Reiſen
, jenes beruͤhmte Gemaͤlde der Krippe Jeſu zu Dres⸗
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den, die heilige Nacht genannt, mehrmal bewundert. Al⸗ lein die Einwendungen, die Sie gegen meine, freilich ſehr
unvollkommne Darſtellung der Krippe Jeſu hier machen,
ließen ſich, den Kunſtwerth abgerechnet, gegen jenes herr⸗ liche Gemaͤlde auch machen, und ſtud deßhalb keiner Wie⸗
derlegung werth. Solche koſtbare Gemaͤlde ſind uͤbrigens nur fuͤr große Herrn, und waͤren hei Kindern gar nicht
angewendet. Denn ich wette darauf, meine Kinder wuͤr⸗ den ihre Krippe gegen jenes beruͤhmte Gemaͤlde zu Dres⸗ den ſicher nicht vertauſchen.“
„Laſſen Sie alſo, mein lieber Herr von Schilf, uns einfaͤltige Leute hier im Walde immer bei der alten Sitte
unſerer Vaͤter bleiben. Ich erinnere mich noch, aus mei⸗


