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Der Weihnachtsabend : eine Erzählung zum Weihnachtsgeschenke für Kinder / von dem Verfasser der Ostereyer
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rs. wußte, was vorgieng, als ſeine neuen Geſchwiſter. Chri⸗ llt ſtian und Catharine hatten eine große Freude, daß Anton dig da bleiben durfte.Jetzt iſts erſt recht luſtig, ſagte Chri⸗

hi⸗ lo⸗

ut. 24 iſt, beſ der ad⸗ cht hn

ſtian: jetzt ſind wir, wenn wir ein Spiel machen, doch unſer drei. Der Foͤrſter fuhr aber ernſthaft fort:Sieh Knabe⸗ ſo ſorgt Gott fuͤr dich. Der Segen deiner guten Aeltern ruht auf dir. Gott erhoͤrte das Gebet deiner ſterbenden

Mutter und auch dein Gebet, als du dort im Walde zit⸗

ternd vor Froſt im Schnee knieteſt. Er lenkte deine Tritte hieher! Er fuͤhrte dich in unſer Haus. Wenn du unſern Geſang nicht gehoͤrt haͤtteſt, ſo waͤreſt du auf deinem Buͤn⸗ delein eingeſchlafen und erfroren, und ich haͤtte dich todt im Walde gefunden. Gott rettete dich gerade noch im rechten Augenblick. Er fuͤhrte dich gerade in dieſer heili⸗ gen Nacht, da unſre Herzen vor der Liebe des Vaters im Himmel, der den Eingebornen fuͤr uns dahin gab, beſon⸗

ders geruͤhrt waren, zu unſerer abgelegenen Wohnung im

Walde, die du ſonſt am Tage kaum gefunden haäͤtteſt. Gott und ſeinem lieben Sohne, der auch fuͤr dich armen Knaben vor bald zwei tauſend Jahren in der heutigen Nacht geboren ward, und auch fuͤr dich geſtorben iſt, haſt du es zu danken, daß du jetzt wieder ein Obdach haſt.

Darum erkenne es, und vergiß es in deinem Leben nicht,

und habe immer ein dankbares Gemuͤth gegen Gott und deinen Erloͤſer. Hab' Gott dein Lebenlang recht vor Au⸗ gen und fuͤhre dich chriſtlich auf.

Anton verſprach es mit weinenden Augen.O Du guter Gott, ſagte er, indem er zum Himmel blickte, Du haſt die letzten Worte meiner ſterbenden Mutter treulich

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