221
er konnte es zuletzt uͤber ſich bringen, mit ziem⸗ licher Ruhe ſich, ſelbſt allein, mit Demoiſelle Beaumesnil zu unterhalten, aber bei alledem herrſchte doch immer zwiſchen beiden eine ſicht⸗ liche Spannung, die ihm ſein Verhaͤltniß zu ihr und zum Onkel druͤckend machte. Die Nach⸗ richt von dem Tode Verigny's, die nur Mayeur wegen der Verurtheilung ſeines ehemaligen Ne⸗ benbuhlers, Vergnuͤgen machte, war nicht ge⸗ eignet, ihn aus ſeiner duͤſtern Stimmung zu reißen. Und eben ſo wenig vermochte dies ein Brief des Marquis Bievre, den er einige Wo⸗ chen nach ſeiner Ankunft in Paris erhielt. Es hieß darin, nach den erſten Fragen nach dem Chevalier und ſeinem jetzigen Leben: „Was mich betrifft, ſo geht es mir ei⸗ „gentlich gar nicht, denn ich liege platt „und bin nicht bloß ein geſchlagener, ſon⸗ „dern auch ein geſtochener Menſch. Dich „hielt la Trappe feſt. Mich hat ein dum⸗ „mer Spaß attrappirt. Als wir in Fa⸗ „laiſe ankamen, war der Teufel los. Ueberall


