222 „Mord, Brand, Raub. Eines Tages wurde „ich nach einem Dorfe in der Naͤhe deta⸗
„ſchirt, wo es wild zugehen ſollte. Auf
halbem Wege begegnete mir ein Bauer, „der mir ſagte, daß ein Haufe gegen la
„Mothe, der Beſitzung des Abbe Terray,
„wo der alte Suͤnder jetzt mit ſeiner Ge⸗ „liebten, der Madame Garde, lebt, ein nanderer nach einer Muͤhle zoͤge, um die zu pluͤndern. Da der Abbe, dachte ich,
„ſchon eine Leibgarde bei ſich hat, ſo
„brauche er mich nicht, und er mag die „Suppe, die er eingebrockt hat, auch ſelbſt vaufeſſen. Ich marſchirte nach der Muͤhle. „Schon von fern ſah ich, daß der Poͤ⸗ „bel ſich derſelben bemaͤchtigt hatte. Ich
„ſchickte den Lieutenant de la Villiere vorn, „mit der Erklaͤrung, daß ich, wenn
„nicht Alles auf der Stelle auseinander⸗ „ginge und die Naͤdelsfuͤhrer ausgeliefert „wuͤrden, nichts ſchonen duͤrfte. Der Vor⸗ „ſchlag wurde mit Hohn aufgenommen.


