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hend, als ſie einen Blick auf den goldenen Reif geworfen hatte. — Sie haben ihn bei Herrn von Verigny
liegen laſſen und er war ſo guͤtig, mir ihn
wiederzugeben.
— Das iſt nicht wahr, antwortete ſie mit Stolz.
— Doch, mein Kind. Nur war er außer Stande, es zu wehren.
— Er iſt todt! ſchrie ſie außer ſich auf, be⸗
deckte ſich das Geſicht mit beiden Haͤnden und ſank bewußtlos auf einen Stuhl. — Er iſt todt, wiederholte der Praͤſident
darauf, dem dieſer Schmerz ſeiner Frau, ſo ſehr er ihn vorher geahnt hatte, wie Dolch⸗
ſtiche die Bruſt zerfleiſchte. Ohne einen Schritt naͤher heran zu gehen, oder ſeiner Frau die geringſte Huͤlfe auzubieten, wartete er, bis ſie wieder zu ſich kam und die Augen aufſchlug, in denen ein beinahe irrer Ausdruck lag.
Ein fuͤrchterlicher Verdacht war in ihr er⸗
wacht.


