Teil eines Werkes 
2. Band (1835)
Entstehung
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weilen, obgleich wohl ohne Grund, manche boͤſe Augenblicke machte.

Faſt zu gleicher Zeit mit Mayeux war auch der Chevalier Reynaud mit ſeinem Freunde aus Amerika zuruͤckgekommen, nachdem beide ruͤhm⸗ lichen Theil an dem Kampfe mit England ge⸗ nommen, und Herr von Bievre in einem der letzten Treffen einen Arm verloren hatte. Es war Anfangs Reynauds Wille, ſich ganz in den

Vereinſtaaten nieder zu laſſen, allein der Auf⸗

enthalt daſelbſt wurde ihm ſchon einige Jahre nach dem Frieden zuwider, da ſein Herz ſich mehr als je nach einer Beſchaͤftigung ſehnte, die ſein ganzes Weſen aufzuregen vermochte. Nichts war geeigneter, ihn truͤbe, ja krank zu machen, als Ruhe. Wer gerne in Phantaſien lebt, und es liebt, ſich in Traͤumen zu wiegen, die ihn bald in dieſe, bald in jene Stellung verſetzen und dies dann bis in das Kleinſte und Schoͤnſte ausmalen, wird bei dem geringſten Unfalle verdrießlich. Weil die Gedankenwelt ſeid iſt, ſeinem Willen gehorcht, ſo verlangt er von