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mals unbelaubt, deckte ſie ſo ziemlich nach vorn zu gegen unberufene Blicke aus dem Palais.
Sie waren beide geübte Fechter, beide noch in der erſten Aufwallung, es regnete von beiden Seiten Hiebe— da flog die letzte Jalouſie des Durchganges auf, in deren Nähe ſie fochten, und die Fürſtin erſchien in der Fenſteröffnung. Sie hatte vorn am Fenſter den Wortwechſel an der Hausthüre angehört, hatte ſie in den Hof ſchreiten, den Bedienten mit einem Säbel nacheilen ſehn, und ſich leicht das Uebrige ergänzt. Der Durchgang führte juſt in die Zimmer, welche ſie bewohnte; in früheren Zeiten hatte ſich der Herr vom Hauſe gewöhnlich darin auf⸗ gehalten, und die bedeckte Verbindung mit dem Gartenhauſe war vielleicht zum Behufe verborgener Zuſammenkünfte erbaut worden, wie ſie in einem Lande der Unterdrückung nicht ſelten ſind. Die Fürſtin war alſo eilig durch ihre Zimmer die Treppe hinabgeeilt, und das Waffengeklirr verkündigte ihr am letzten Fenſter, daß ſie hier in der Nähe der Kämpfer ſei. Einen Augenblick ſah ſie mit leuch⸗ tenden Augen dem Kampfe zu, als ſei ſie blos deß⸗ halb herbeigeeilt. Die weibliche Sorge überwog aber


