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doch bald jedes andere Wohlgefallen, und ſie rief haſtig den Namen Ihres Couſins.
Das Oeffnen der Jaulouſie war dieſen entgangen,
aber die Stimme konnten ſie nicht leicht überhören. Beide hielten inne, erhitzt, heftig athmend.
„Schämen Sie ſich nicht, meine Herrn, ohne Sekundanten und Zeugen wie ein Paar Seegreif⸗ ritter auf einander loszuſchlagen?— ſo was kann nur in Polen geſchehen! Couſin Stanislaus, iſt das Civiliſation, Herr von Valerius, ſind das Ihre hu⸗ manen Grundſätze, mit denen Sie ſonſt das regel⸗ mäßige Duell ſogar wegraiſonniren mit Stumpf und Stiel?“
Den Einen wie den Andern trafen dieſe Vor⸗ würfe: Jeder hatte ſich von der Hitze fortreißen laſſen, und die beiden jungen Männer, roth von der Be⸗ wegung und einer leichten Scham, ſahen unſchlüſſig nach dem Fenſter, aus deſſen Dunkel das blaſſe ſchöne Antlitz Conſtantiens blickte.
„Ich habe vom Fenſter des Salons aus Ihren Streit angehört; Couſin, Couſin, was ſind das für fanatiſche Manieren gegen einen Mann für deſſen Freundſchaft Sie noch vorgeſtern ſchwärmten. Er⸗


