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wendete, vernaͤhmlicher klangen. Zugleich gab von der Burgwarte wieder das Horn das Zeichen der Vorſicht.
Die Bruͤcken wurden aufgezogen, und nun ſchmetterten nahe die Hörner und die Tritte der Pferde. Es iſt ja keine Fehde ringsum! rief die Mutter. Und Saleys Zug kommt von Mittag⸗ Die Hörner ſchallen von Rubli herüber aus Norden!
Da erſchienen am Eingange des Thales vier Ehrenherolde in Greyerz Farben gekleidet. Die Fah⸗ nen mit des Grafen Wappen flatterten im Wogen⸗ wind. Ihnen folgte eine Reihe Knappen. Die He⸗ rolde ſtießen ins Horn, und kündeten laut die An⸗ kunft des Lehnsherrn, des Grafen Rudolph von Greyerz.
Die Zugbrücken fielen, und Frau von Mont⸗ Salvans machte ſich mit ihrer Tochter bereit, den⸗ Grafen im Thale zu empfangen. Da tönten von Berg zu Berg die Alphörner der Hirten und im Thal das Horſthorn, das Gejauchz der Männer und das Wiehern der Pferde.
Emma und ihre Mutter ſtanden am Fuße der Burg⸗Halle, den Grafen erwartend, verwundert, was hier an der Graͤnze des Landes er wollen könnte. Da erſchien der Banner des Landes, und hinter ihm die Banner der großen Vaſallen. Dann ritt auf einem milchweiſen edlen Hengſte der Graf Rudolph von Greyerz, ſein Harniſch halb von Gold, halb von Stahl, den die Majeſtät des Kaiſers ſei⸗ H2


